Therapien

Arthrose

Bei Arthrosen („Gelenkverschleiß“) fördert eine Knorpelschutzbehandlung mit Hyaluronsäure den Knorpelstoffwechsel und verbessert als „Schmierschicht“ im Gelenk die Knorpeloberfläche.

Die Behandlungen sind geeignet für kleine und große Gelenke, (Wirbelgelenke, Schulter, Hüfte, Knie, Hände, Füße).
Zu einer Behandlungsserie gehören je nach betroffenem Gelenk und Präparat ca. drei bis fünf Injektionen in wöchentlichen Abständen in das Gelenk.

Die Behandlung wird von fast allen privaten Versicherungen übernommen, aber nicht von der GKV.

Bandscheibenerkrankung

Bandscheibenerkrankungen kommen sogar im jungen Alter vor, sowohl bei der Halswirbelsäule als auch bei der Lendenwirbelsäule.

Akute oder wiederkehrende Schmerzen mit Ausstrahlung in Arme oder Beine sollten schnellstmöglich behandelt werden, um den dauerhaften Druck auf die Nerven zu beenden und um eine eventuelle Lähmung zu verhindern.

Verschiedene Behandlungsweisen bringen nachweislich gute Erfolge:

  1. Neuraltherapie mit besonderen Medikamenten führen meistens nach drei bis fünf Injektionen zur Schmerzfreiheit, verbunden mit dem Swingextensionsgerät (Streckbank) zur Streckung der Wirbelsäule, damit sich die Bandscheibe zurückzieht in ihre alte Position.
  2. Infiltrationen an den eingeklemmten Nerven oder auch an die verklemmten Wirbelgelenke durch stereotaktische Technik – auch ohne Röntgen möglich. (Kostengünstig und keine Strahlenbelastung). Es sind meistens drei bis fünf Infiltrationen in mehrtägigem Abstand erforderlich.
  3. CT-gestützte periradikuläre Therapie (PRT) – siehe Therapie PRT"
Chirotherapie

Beseitigung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke mittels manueller Therapie (im Volksmund „Einrenken“), siehe auch „Schwerpunkte“.

Kopfschmerzen/Migräne

Oft werden durch eine besonders lange Operation bei der Narkose die Halswirbel so verdreht, dass später Kopfschmerzen entstehen durch verbleibende Fehlstellung.

Mit einer gezielten Chirotherapie kann man diese Fehlstellung analysieren und korrigieren zur Beseitigung der Schmerzen.
Auch bei Auffahrunfällen mit HWS-Schleudertrauma können Jahre später Kopfschmerzen auftreten. Sie sind aber mit einer speziellen Injektionstechnik gut zu behandeln.

Operationsberatung

Sie sind sich nicht sicher, ob die Ihnen empfohlene Operation wirklich notwendig ist? Manchmal ist es sinnvoll, die Meinung eines zweiten Facharztes einzuholen („second Opinion“), besonders eines nicht primär operativ ausgerichteten Facharztes.

PRT – Interventionelle Schmerztherapie

Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine Form der Schmerzbehandlung bei chronischen Rückenleiden, oft mit Schmerzausstrahlung in die Beine. Die Behandlung erfolgt durch die lokale Gabe von Cortisonderivat plus Schmerzmittel mittels Injektion an die betroffene Nervenwurzel. Die Platzierung der Nadel wird mit moderner Computertechnik kontrolliert (Monitoring).

Die Behandlung ist schmerzarm und lindert in den meisten Fällen die Beschwerden langfristig. Die Ursache der beschädigten Bandscheibe kann hierdurch jedoch nicht beseitigt werden. Die natürliche Beschwerderückbildung des betroffenen Wirbelsäulenbereichs kann aber beschleunigt werden.

Rückenschmerzen

Entstehen durch Bandscheibenschäden oder Wirbelgelenksverschleiß, durch Wirbelkanalverengung oder Störungen der Rückenmuskulaturspannung, bei Beinlängendifferenz und Beckenschiefstand.

  • Diagnostik
  • Injektionen
  • Fersenerhöhung beim Bedarf zum Längenausgleich
  • Krankengymnastik
Sportverletzungen

Individuelle spezielle analytische Behandlung, soweit möglich konservativ, d. h. ohne Operation.

Technische Orthopädie

Versorgung mit Einlagen, Bandagen, Stützmiedern, orthopädischen Maßschuhen und Schuhzurichtungen an modischen Konfektionsschuhen auf Rezept.